hallo barack

barack

barack obama wird der 44. präsident der usa. er hat 338 349 364 der 538 möglichen wahlmänner gewonnen, die benötigten 270 also einigermaßen deutlich übertroffen (wie genau das wahlsystem funktioniert kann man hier sehen). gestern nacht hielt er seine erste rede als sieger in chicago:

“die straße vor uns ist lang. unser aufstieg wird steil. wir werden dort nicht in einem jahr hinkommen oder in einer wahlperiode. aber ich war nie hoffnungsvoller als heute abend, dass wir dort hinkommen werden. ich verspreche es euch, wir, das volk, werden da hinkommen! die gefahren von morgen sind wahrscheinlich die größten in unserem leben. dieser sieg ist nicht der wandel, den wir wollten, er öffnet erst die tür für diesen wandel. die zeiten, als es hieß: ihr könnt nicht, ihr dürft nicht, sind vorbei! amerika kann sich verändern.” (via)

ich hoffe, dieser “change” wird auch das bild der usa vieler europäer ändern. mit dem negativem bild, vorallem george bush und michael moore zu verdanken, war ich oft nicht einverstanden! interessanter artikel dazu findet ihr hier.

grafik | flickr-user kylelocket | cc-lizenz | danke!

2 Comments

  • Sebastian

    Im übrigen, so sehr man sich für Barack Obama freuen mag, auch Respekt für McCains Rede: Gegen das Buhen und Stören seiner taktlosen Unterstützer (die er laufend zu beruhigen versuchte) gratuliert der Mann seinem zukünftigen Präsidenten, bietet ihm Zusammenarbeit und Unterstützung an und zeigt damit, worum es bei Demokratie einmal ging. Ein Gedanke, den mancher Deutsche mehrmals in seinem Kopf wenden sollte, bevor sich gegen “die Amerikaner” oder “deren Verständnis von Demokratie” in Stellung bringt. Eine solch würdevoller Abgang ist in der deutschen Politik eher ungewöhnlich…

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