Bringing it back to life

photowalk_small

Well, I must admit I can understand the current discussions in many blogs right now. There are several posts at Uarrr, Stylespion, Tautoko, Jeriko, Amy&Pink, Maingold about changes and development within the “blogosphere”. And some other posts (e.g. Hasencore) are aguing about weither to discuss the developments or to wait and see what we get (I can understand his opinion as well).
I think it’s a good idea to discuss the developments and see what the impressions of others are. But I must admit I am not an old rabbit, like we used to say in Germany, when it comes to blogging. My first blogpost was published about a year and a month ago. Many things changed for me. And I can’t imagine what really developed to the bad side!?

I don’t want to use this blog post to give feedback to that discussion but I want to say that we can change these developments ourselves.

Instead of these negative sides and saying what maybe has been better in the past, I want to say something about the good sides of all this and give an impulse to change. A while back I blogged about my reasons, why I am doing all this internet, social media…stuff. And I must say I can’t believe the things which are happening right now.

I started blogging and slipped more and more into the social web. I commented at many blogs and used twitter to make exchanges possible. I love to share things and sometimes the web really suprises me what it makes possible.

Ben_me

In march I went to my first Barcamp, the DesignCamp in Cologne. There I met some owners of blogs which I only knew via the web: Malte, Kai, Johannes, Andre, and some more. It was really interesting and after some beer at the party it got really funny.
From that time on I met several people from other blogs. And I am really convinced that if you have the same interests or the same attitude, you can have a lot of fun and interesting conversations.
Like I said in my other blogpost: “…And what I really like that most of the ideas cross the border to the real world.”

There are several examples where the whole web stuff comes back to real life. The UXCamp in Berlin, the visit of Kai and Malte some weeks ago, Störteblogger, BarCamp Hamburg
A highlight was definitly the last weekend. Malte, Ben and me visited Steffen, in order to make a creative weekend. We made little workshops (MODx, Photography), had several discussions, had some beer, made a BBQ and stuff like this. But the incredible thing was that we all knew each other just from the web.

And I think these are the possibilities. We should cross the border between web and real life. And we should link back to each other, point out to interesting blog posts, reinvent the blogroll, and make things possible TOGETHER, create new ideas, bring new things alive. Because I think that was the main idea behind all the social web thing or not? (Addition: these are the things the fashion blog connection is doing, which many of you are jealous of, nothing else or?)

So, come on people, who else could possibly change something if not ourselves?

In my opinion “Ausgesprochen” of SDBR is a good example. Or “Behind the Blog” of Ignant. And “Hallo Unbekannt“, initialised by Mr. Uarrr, even if he is not only making interviews with web people but it is a new aspect of weblog.
And by the way another good example is happening right now within this blogpost and all the others I mentioned above. If we would go on talking about other aspects besides blogging itself, we have the perfect way of connection within weblogs.

re-publica_2010

AND I am really looking forward to the re:publica 2010, where I will meet Marcel, Jan, Christoph, Malte, Fabu, Cornelius, hopefully also Philipp and Paul and many many more.

19 Comments

  • Philipp

    Wow. Du sprichst mir echt aus der Seele!! Wie oft musste ich mich dafür rechtfertigen warum ich blogge und immernoch dabei bin.
    Mittlerweile macht es immer mehr Spaß, weil man die Leute hinter der Blogs langsam kennenlernt und sich womöglich auch im echten leben mit ihnen super verstehen würde.
    Freue mich nächste Woche auf das SpeedDating mit Kopfbunt, Amy Pink, dragstripgirl, Jeriko und iGnant !!
    Danke!!

  • Ben

    Hooray. Cooler Artikel. Du hast den Sinn hinter Social Networks verstanden, der Sinn der bei vielen unter geht. Was bringt es 300 Freunde bei Facebook zu haben, wenn man mit noch keinem ein Bier getrunken hat. Das man Freunde aus der Umgebung nun bei Twitter stalken kann ist ein durchaus netter «Nebeneffekt» , das man die Chance hat Leute aus der ganzen Welt kennen zu lernen ist auch toll – hier sind wir glaube ich am nächsten Evolutionsschritt von SN’s – sich in den Zug oder ins Flugzeug packen und die neuen Bekanntschaften einfach mal live treffen.

    Mir hat das Wochenende viel gebracht. Verbindungen nach Berlin und Hamburg. Nette Leute, die die gleichen Interessen teilen. Zwei unvergleichliche Abende mit nicht ganz so fremden Menschen. 4 super lustige Tage. Neue Ein- und Ansichten. Alles durch den Fluch namens Social Networks – der nur zum Fluch wird, wenn man nicht weiss wie man sie bedient.

  • Ben

    Du hast vollkommen recht. Viele vergessen einfach das “social” im “social web”. Was bringen feedburner-schwanzvergleiche – es geht um die menschen dahinter.
    Da freue ich mich noch mehr auf die republica im nächsten jahr.

  • Kai

    Im Hamburger und Berliner Raum habt ihr nen Vorteil. Meh. Hier in Köln klappt das leider nur unterdurchschnittlich. Aber was ch eigentlich sagen wollte: Word! :)

  • Thilo

    Also erstmal vielen Dank für die Erwähnung von unserem Blog/meinen Text. Kann mich auch deiner Aussage wegen dem Socialweb auch nur anschliessen. Wunder übrigens gerade, dass wir uns nicht am DCC getroffen haben – Naja ist ja auch wurscht. Das Web wie wir es zzt. leben und warum ich auch zu größtenteilen blogge und im S-Web unterwegs bin sind die Menschen die man trifft/die gemeinsamen Bierchen die man zusammen haben kann. Gerade habe ich den Kommentar vom Kai noch gelesen und denk mir WTF? also soweit bescheid weiß, gibt es in Köln einen Webmontag/Pl0gbars/Twittwochs/Twittagessen/Photowalks/Blogger-/Tumblrtreffen von daher kann ich nicht nachvollziehen auf was er seine Aussage begründet, die Menschen von der Pl0gbar treffen sich seit dem GCC’09 auch zum Pokern, einige fahren zusammen in den Urlaub etc. Wenn man sich aber auch auf solchen Veranstaltungen nicht sehen lässt und sich größtenteils nach Hamburg oder Berlin orientiert kann man demjenigen auch nicht helfen.

    Sorry für die längere Offtopicausführung.

  • Paulchen

    Paulchen gefällt das.

    Man sollte einfach viel mehr alles in die Realität umsetzten, die Menschen kennenlernen. Wie oft ertappe ich mich schon das ich anstatt “hab ich ausm Internet/blog” eher “hat mir nen Freund geschickt” benutze. Irgendwie sind wir doch alle eine große Familie?

  • Anja

    Danke für den tollen Artikel!

    Mal sehen ob er mich aus meiner Blog-Lethargie heben kann?
    Mädels sind ja immer noch unterrepräsentiert, womit man gleich das nächste Fragen-Fass aufmachen könnte…

    ;-)

  • Dru

    Schöner Artikel, da schließ ich mich den Vorpostern an! Allerdings – ohne jetzt selbst die guten alten Zeiten beschwören zu wollen – sollte man nicht vergessen, dass Communities auch schon fleißig durch Usertreffen gefestigt wurden, bevor sie “Social Networks” hießen und im “Web 2.0” stattfanden. ;o)

  • Florian

    Jetzt bist du mir zuvorgekommen! Ich hätte demnächst wahrscheinlich auch eine Post über die guten Seiten des Bloggens verfasst, die negative Stimmung in den letzten Tagen gefällt mir nämlich gar nicht, auch wenn einige Fragen sicher ihre Berechtigung haben.

    Wenn man in so einem Kaff wie ich wohnt, ist es natürlich schwierig, andere Leute aus dem Netz zu treffen, aber ich bin guter Hoffnung, dass wir uns irgendwann einmal sehen. Und danke für den Artikel, du triffst genau den Punkt!

  • roitsch

    Also, jetzt muss ich mal mein Feedback zu eurem ganzen Feedback geben! Erst mal vielen Dank für die ganzen Meinungen, Kommentare, und das Lob…
    Ich kann es teilweise auch verstehen, wenn man mit diesem extremen “Nerd-Veranstaltungen” nichts zu tun haben will. Ich fand auch, dass sich die Störteblogger-Treffen sich in eine komische Richtung entwickelt haben, es war auf ein mal alles sehr anstrengend, viel politisches (Piraten und co.), und man wollte zu viel auf ein Mal.
    Ich denke, es muss erst mal Alles sehr unkompliziert laufen, ein Bierchen zusammen und dann sehen was passiert. Und die Leute müssen zusammenpassen. Das ist so wie bei jedem anderen Haufen Menschen, wenn man auf einer Welle reitet macht es Spaß, alles andere wird ätzend! Vielleicht will man ja auch gerade mit diesen Personen mal nicht über Besucherzahlen, RSS-Abonenten, Follower… reden sondern über …was weiß ich…! Deswegen kann ich auch verstehen, dass Kai nicht unbedingt diese Webmontage u.ä. in Erwägung zieht.
    Es geht darum sich mit den Leuten zu treffen, die man auch treffen will und nicht diese Nerd-Blinddates.
    @Anja: Dann mal los und hau in die Tasten!
    @Florian: Ein Grund mehr diesen Artikel zu schreiben, denn ich will auch deine Meinung lesen. Du verlinkst dann auf die schon bestehenden Artikel und zack haben wir genau das, was wir alle wollen! ;)

    UND Entfernung ist ja wohl keine Ausrede! Wie Ben oben schreibt, er ist mit dem Flugzeug aus dem tiefsten Allgäu angereist und anscheinend hat es sich gelohnt! In Kontakt bleiben wir so lange via Web-Kram, bis wir (Malte, Steffen und ich) ins Allgäu fahren! Yeeeha!

  • Ben

    So siehts aus. Ich wollte das von Kai eigentlich unkommentiert stehen lassen, aber jetzt wo es schon angesprochen wurde. Ich unterstütze die Aussage von Markus, der bekräftigt, nicht jedes Event was am Wohnort statt findet, gefällt einem auch. Natürlich schaue ich auch neidisch auf Hamburg und Berlin, wo doch relativ viele Leute sitzen, die auf der gleichen Wellenlänge surfen.

    Aber ganz ehrlich. Spielt Entfernung wirklich noch eine Rolle ? Ich kann doch nicht im Jahr 2009 den IE6 verfluchen und gleichzeitig übersehen, das ich für 160 Euro schon Hin- und Rückflug von einem Ende in Deutschland, ans andere bekomme. Von Köln nach Hamburg sogar teilweise für weniger als 80 Euro.

    Ich sag mal so, ich finde Kais Blog interessant und ich bin mir sicher das er ein spitzen Mensch ist, ich würde also nicht mit der Wimper zucken und nur um Ihn kennen zu lernen, noch mal vom Allgäu ans andere Ende der Welt reisen. Man muss sich eben Prioritäten setzen.

    Das schöne an dieser ganzen Geschichte ist doch, man kann selbst entscheiden wie weit man das Social Web für sich verwendet. Nur um nette Leute online kennen zu lernen geht genau so, wie sich ins Flugzeug zu packen und die Leute live zu treffen.

    Ich hab an diesem Wochenende beispielsweise Paul Ripke (life of Paul) getroffen. War für mich schon irgendwo ein kleiner Flash. Man sieht und verfolg die Leute und auf einmal stehen sie vor einem. Das ist das coole an SN – nichts anderes. Das ist für mich ein Stück weit Web 3.0

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